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Blasenentzündung nach TCM

Blasenentzündungen betreffen Millionen von Frauen. Etwa zehn Prozent leiden sogar an chronischen Harnwegsinfektionen, das heißt sie erleiden mindestens drei Infekte pro Jahr oder haben gar mit dauerhaften Beschwerden zu kämpfen. Die Schulmedizin verfügt bei dieser Krankheit nur über begrenzte Therapiemöglichkeiten. Vielversprechender ist die Behandlung von Blasenentzündung nach TCM.

Schulmedizinisch kommt in aller Regel ein Antibiotikum zum Einsatz, das die Bakterien abtötet und somit den Infekt beendet – zumindest vorerst. Bei einem Gutteil der Frauen dauert es nämlich nicht lange, bis die Beschwerden zurück sind. Durch die regelmäßige Antibiotikatherapie bilden viele Frauen mit der Zeit Resistenzen, das heißt, die Antibiotika wirken bei bestimmten Bakterienstämmen nicht mehr. Dies bedeutet auch, dass die Medikamente in wirklich lebensbedrohlichen Situationen nicht mehr zur Verfügung stehen. Um zu überleben und sich den häufigen Attacken durch Antibiotika anzupassen, verändern Erreger ihre Gene und werden dadurch gegen die aktiven Wirkstoffe eines Medikaments immun. Ein weltweites Problem sind neue „Super Bugs“, Erreger, die jahrelang erfolgreich bekämpft wurden, und sich nun durch eine hohe Resistenz an ihrer Bekämpfung rächen.

Patienten werden selten darüber informiert, dass eine einzige Antibiotikagabe genügt, um die natürliche Darmflora und das blutbildende, rote Rückenmark für vier bis fünf Jahre zu schädigen. Da etwa 70% des Immunsystems im Darm angesiedelt sind, wird durch die Zerstörung der Darmflora die Abwehr des Körpers nachhaltig geschädigt. Antibiotika gehören zu den mächtigsten Immununterdrückern überhaupt.

Durch die Zerstörung des Immunsystems legen Antibiotika die Grundlage für zukünftige chronische Krankheiten. Bei häufiger Antibiotikagabe kann das Immunsystem so schwach werden, dass es den Körper nicht mehr gegen wirklich lebensbedrohliche Krankheiten verteidigen kann, und auch nicht gegen erneute Blasenentzündungen. 

Frauen mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten tun also gut daran, einen Ausweg aus ihrem Leiden außerhalb der Schulmedizin zu suchen, um nicht immer weiter in den Teufelskreis hinein zu geraten. Die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) bietet mit der Akupunktur, Kräutertherapie und der Ernährungslehre wirkungsvolle Therapieformen, die zum vollständigen und dauerhaften Abklingen der Beschwerden führen können. Wie überall greift die TCM das Problem an der Wurzel und bestimmt zunächst das zugrunde liegende Ungleichgewicht, um dieses anschliessend zu beheben und damit jedem weiteren Infekt den Nährboden zu entziehen. Somit hat die Therapie von Blasenentzündung nach TCM gute Erfolgsaussichten.

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Blasenentzündungen nach TCM:
Harnwegsinfekte können unterschiedliche Ursachen haben.

Zum Einen kann eine Feuchte Kälte im Körper vorliegen, meist ausgelöst durch innere Kälte aufgrund zu vieler abkühlender und befeuchtender Lebensmittel (z.B. Milchprodukte, Süßes, kühlschrankkalte Speisen und Getränke). Die Feuchte Kälte führt dazu, dass das Verdauungsfeuer und Milz-Qi geschwächt wird. Wenn dann noch äußere Faktoren, wie z.B. das Sitzen auf einer kalten Steinbank oder zu leichte Kleidung hinzu kommt, so kann es leicht zu einer Kälteblockade und Qi-Stagnation kommen. Bei Blasenbeschwerden durch Feuchte Kälte ist noch kein Brennen zu spüren, sondern es liegt eher Harnverhalt, reichlicher, heller Urin, Erkältungsanfälligkeit und ein Völlegefühl im Unterbauch vor. Dies sind Blasenbeschwerden ohne bakteriellen Befund. Hilfreich ist hier Wärme, z.B. eine Wärmflasche oder ein heißes Bad, wärmende Gewürze wie Koriander, Thymian oder Rosmarin, 2-3 gekochte Mahlzeiten pro Tag und ein Ausleiten der Feuchtigkeit durch geeignete Nahrungsmittel wie Reisbrei, Wurzelgemüse oder entsprechende Tees.

Bei Blasenentzündungen mit bakteriellem Befund liegt hingegen die Feuchte Hitze vor. Die Symptome umfassen jetzt Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib, trüber, spärlicher und geruchsintensiverer Urin. Dazu können Harn- oder Nierensteine und Hitzeanzeichen wie Gesichtsröte, innere Unruhe, Verstopfungen und Mundgeruch kommen. Im Fall der Feuchten Hitze sollen feuchtigkeitsbildende Nahrungsmittel gleichermaßen vermieden werden. Auf erwärmende Kräuter und Gewürze wie Zimt, Nelken oder Ingwer wird verzichtet, und dafür kühlende Tees wie Bärentraubenblättertee, Grüntee, Maishaartee oder Pfefferminze bevorzugt. 

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Antibiotika helfen übrigens nur kurzfristig, da sie zwar stark abkühlend wirken, und somit die Hitze aus dem Körper nehmen, jedoch gleichzeitig auch enorm Schleim bilden. Hierdurch, und durch die Schwächung des Immunsystems, wird die Grundlage für weitere, chronische Beschwerden gelegt. Zudem blockiert der Schleim den freien Fluss des Qi, wodurch es langfristig zu einer erneuten Hitze Bildung kommt.

Ein weiterer Grund für Blasenbeschwerden kann die Herz-Hitze sein. Auch hier brennt die Blase beim Toilettengang, und man hat das Gefühl, ständig Wasser lassen zu müssen. Allerdings sind keine Bakterien im Urin zu finden. Die Ursache ist hier eher Stress, Nervosität und Zeitdruck – zum Beispiel wegen eines anstehenden Vortrages oder einer Deadline. 

Blasenentzündung nach TCM: Verdauung und Immunsystem stärken

Egal, welche Beschwerden vorliegen, die beste Herangehensweise ist immer, die Verdauung und das Immunsystem langfristig zu stärken (wie das geht? Schau doch mal hier herein). So ist der Körper optimal gewappnet, um zukünftige Infekte abzuwehren. Dies erreicht man am nachhaltigsten durch gekochte Mahlzeiten, die Vermeidung feuchtigkeitsbildender Nahrungsmittel und die Bevorzugung sanft kühlender oder sanft wärmender statt kalter oder erhitzender Speisen, Gewürze und Getränke.

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Bildquelle: Freepik


*Hinweis: Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin bin, sondern aufgrund meiner eigenen Geschichte auf die Suche nach natürlichen Lösungsansätzen für Blasenentzündungen gegangen bin, über die ich hier berichte. Dieser Blog dient reinen Informationszwecken und kann eine ärztliche Behandlung nicht ersetzen. Die hier veröffentlichten Informationen dürfen keinesfalls als Empfehlung zur Selbstmedikation verstanden werden. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden sollte unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker zurate gezogen werden. *

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