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Blasenentzündung durch Ernährung heilen


Wer würde denken, dass Blasenentzündung durch Ernährung verursacht und auch geheilt werden kann?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) liefert konkrete Antworten darauf, was verzehrt und gemieden werden sollte, um ein Körpermilieu herzustellen, in dem schädliche Bakterien keinen Nährboden für übermäßiges Wachstum finden. Und das, obwohl die Blase in Kontakt mit Keimen kommt, die Blasenentzündung verursachen können.

Durch eine geeignete Ernährung wird auch das Immunsystem dahingehend aufgebaut, dass Eindringlinge erfolgreich abgewehrt werden können. So z.B. E.coli Bakterien, welche in die Harnblase aufsteigen.

Immunsystem als Schlüssel

In der TCM wird das externe Immunsystem als oberflächliche Abwehr-Energie namens „Wei Qi“ beschrieben. Das Immunsystem ist wie ein Schild, der den Körper umgibt und sich in den Schichten von Muskel und Haut befindet. Diese Energie steuert das Öffnen und Schließen der Poren. Wei Qi wird von der Luft, die wir atmen, und den Nahrungsmitteln, die wir essen, genährt. Luftqualität und Ernährung können unsere Schutzenergie direkt beeinflussen. Die Zirkulation und Aktivierung des Immunsystems wird durch die Energie der Lunge angetrieben.

Laut TCM steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheiten auftreten, wenn die Abwehrkräfte geschwächt und die Ressourcen aufgebraucht sind. Wenn eine Person eine ungesunde Ernährung beibehält oder im Laufe der Zeit nicht ausreichend schläft, ist das Immunsystem geschwächt und nicht belastbar.

Wenn das Immunsystem richtig funktioniert, sollte der Körper keine Krankheit haben. 


Stärke dein Immunsystem und befreie dich von Blasenentzündung durch Ernährung!


Hier kommen die 5 wichtigsten Punkte, um Blasenentzündung durch Ernährung zu heilen:

  • Das warme Frühstück: stärkt die “Mitte” und stellt Energie für den restlichen Tag bereit. Das warme Frühstück kann herzhaft oder leicht süß genossen werden (z.B. Quinoa mit Rührei oder Hirse mit Kompott).
  • Süßes reduzieren: Die Milz ist nach Ansicht der TCM ein äußerst wichtiger Funktionskreis, der unter anderem für Blutaufbau und Energieproduktion zuständig ist. Übermäßiger Verzehr von Süßem verletzt die Milz und sie kann ihre essentiellen Funktionen nur noch eingeschränkt ausüben.
  • Feuchtigkeitsbildende Nahrungsmittel reduzieren: Feuchtigkeit und Nässe sind äußerst wichtige Begriffe in der TCM, die im Westen der Vorstellung von Schlacken ähneln. Das Vorliegen pathologischer Feuchtigkeit, Schleim und Nässe im Körper schafft erst den Nährboden und die Brutstätte für übermäßiges Wachstum schädlicher Keime und Bakterien. Feuchtigkeitsbildende Lebensmittel sind insbesondere Milchprodukte, Süßes, Rohkost, und kühlschrankkaltes Essen.
  • Rohkost reduzieren: Dies widerspricht aktuellen Trends, doch aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin kann Rohkost häufig nicht vollständig vom Körper transformiert werden. Dies gilt insbesondere in der kalten Jahreszeit und für Menschen, bei denen die Verdauungskraft bereits geschwächt ist. Große Mengen an Rohkost kühlen den Verdauungsapparat herunter, benötigen große Mengen an Qi (Energie), um diese zu verstoffwechseln und schwächen dadurch den Körper langfristig. Dies gilt übrigens auch für rohgepresste Säfte und kühlschrankkalte Kost. Daher werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin Nahrungsmittel in der Regel warm und gekocht verzehrt. Vitamine bleiben durch schonendes dämpfen erhalten oder werden anschliessend durch die Beigabe frischer Kräuter bereitgestellt.
  • Die goldene Mitte: In der TCM ist bekannt, dass jedes Nahrungsmittel ein Temperaturverhalten besitzt. Das heißt, es wirkt erhitzend, wärmend, neutral, kühlend oder kalt. Ein Nahrungsmittel kann auch dann noch kühlend wirken, wenn es gekocht wurde (z.B. die Banane), oder erhitzend, wenn es roh verzehrt wird (z.B. eine Chillischote). Kühlende Nahrungsmittel schwächen den Verdauungsapparat herab und entziehen dem Immunsystem wichtige Energie. Erhitzende Nahrungsmittel hingegen, vor allem in der Kombination mit feuchtigkeitsbildenden Speisen, fördern den Zustand der feuchten Hitze, welcher aus Sicht der TCM die Grundlage für bakterielle Harnwegsinfekte und andere entzündliche Krankheiten bildet. Daher gilt es immer, neutrale, sanft wärmende oder sanft kühlende Speisen zu bevorzugen. Hierdurch wird der Körper optimal genährt und Infekten wird vorgebeugt.


Blasenentzündung durch Ernährung – das volle Programm

Du möchtest alles darüber erfahren, wie du die Ernährung nutzen kannst, um Blasenentzündungen komplett den Nährboden zu entziehen? In meinem Ratgeber ist ein ganzes Kapitel dem Thema gewidmet, wie sich Blasenentzündung durch Ernährung ausmerzen lässt!

Natürlich gelten die Ernährungsempfehlungen nicht nur für Blasenentzündungen. Ein gestärktes Immunsystem ist essentiell wichtig zur Abwehr ALLER Infekte, was insbesondere in Zeiten von Covid-19 und auch der damit einhergehenden Antibiotikaknappheit (ja, es könnte tatsächlich sein, dass aufgrund eingeschränkter Produktionskapazitäten Antibiotika bald nur noch sehr eingeschränkt verfügbar sein werden) von nie da gewesener Bedeutung ist.

Also: lasst uns unser Schutzschild stark und undurchlässig machen und durch richtige Ernährung und Lebensweise gezielt aufbauen. Dies (in Kombination mit ausgewählten Präparaten und Teemischungen) ist der beste und nachhaltigste Weg, Blasenentzündungen langfristig und dauerhaft zu besiegen!


Zum Weiterlesen:
Allgemeine Ernährungshinweise nach TCM bietet auch die Webseite Ernährungsberatung Wien.

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