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Kurkuma-bei-Blasenentzuendungen

Das unglaubliche Kurkuma – wirkt fünffach gegen Harnwegsinfekte

Kurkuma ist in unseren Breitengraden noch wenig bekannt, doch ist es eins der vielseitigsten und wirkungsvollsten Heilmittel überhaupt. Gegen Blasenentzündungen wirkt es gleich fünffach: es ist ein potentes Antibiotikum, Entzündungshemmer, Schmerzstiller, Antiseptikum und Harntreiber.

Kurkuma wird auch als Gelbwurz oder Gelber Ingwer (engl. Turmeric) bezeichnet und wächst ähnlich dem Ingwer in feingliedrigen Knollen heran. In Deutschland ist Kukurma in Pulverform weiter verbreitet und wird neuerdings auch als Health Booster in rohgepresste Säfte und Shots eingemischt.

Kurkuma ist in Indien heimisch, wächst aber auch vielen anderen warmen Regionen der Welt, darunter Sri Lanka, Indonesien, China, Peru, Haiti und Jamaica. In Indien gibt es dem traditionellen Curry seine goldgelbe Farbe und hat seien festen Platz als Heilmittel in der 5000 Jahre alten Heilkunst Ayurveda.

Kurkuma konserviert – nicht nur Lebensmittel

Seine Beliebtheit in der Küche ist darauf zurückzuführen, dass Kurkuma die Lebensmittel frisch hält. Wegen seiner stark konservierenden Wirkung wurde Kurkuma bereits als wertvoller als Gold und Edelsteine gehandelt. Darüber hinaus wurde es als traditionelles Färbemittel von Mönchsgewändern, Hochzeitskleidung und als natürlicher Farbstoff bei verschiedensten Lebensmitteln angewandt.

Kurkuma wird in traditionellen Kulturen auch wegen seiner energetischen und spirituellen Eigenschaften verehrt. Aufgrund seiner goldenen Farbe glaubten die Menschen im alten Indien, dass Kurkuma die Sonne verkörpere und besondere Schutzeigenschaften über seinen Anwender ausübe. So soll es alles Übel und Böse abwehren, Heilung und Schutz gewähren und Wohlstand sowie Reinigung der Chakras bringen.

Die selben schützenden Wirkstoffe, die Lebensmittel vor dem Verfall schützen, bewahren auch lebendes Gewebe vor Degeneration und können möglicherweise die Lebensspanne des Körpers verlängern. Studien legen nahe, dass eine Ernährung, die Kurkuma enthält, die Biomoleküle im Körper stabilisieren und schützen, indem diese von schädlichen Einflüssen abgeschirmt werden, sowie auch indirekt durch die verbesserte Entgiftung und Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Traditionelle Anwendung von Kurkuma im Ayurveda

Aufgrund seiner Vielzahl von medizinischen Zwecken ist Kurkuma eines der wertvollsten Gewürze in der traditionellen Heilkunde. Kurkuma wird im Ayurveda innerlich in Form von frischen Säften, Tees, Tinkturen und Pulvern und äußerlich in Cremes, Pasten und Salben angewandt:

  • Milch mit Kurkuma und Zucker gekocht ist ein beliebtes Kaltgetränk
  • Kurkuma Saft wird zur Wundheilung, bei Quetschungen und Bissen angewandt
  • Eine Salbe aus Kurkuma, Limette und Salz wird auf Verstauchungen und entzündete Gelenke aufgetragen
  • Rauch von Kurkuma, das auf glühende Kohlen gestreut wird hilft, Skorpion Stiche zu behandeln, indem die betroffene Stelle dem Rauch ausgesetzt wird
  • Das Einatmen von Rauch aus verbrennendem Kurkuma soll große Mengen von Schleim lösen
  • Eine Prise von Kurkuma Pulver dient der Insektenabwehr
  • Eine Salbe aus Kurkuma und Niembaum Blättern dient der Behandlung von Bandwurm, Juckreiz, Hautausschlägen und anderen Hautproblemen
  • Kurkuma, Schwarzer Pfeffer, Langer Pfeffer und Ochsengalle wurde traditionell als Gegenmittel bei Schlangenbissen und Vergiftungen verabreicht
  • Hämorrhoiden werden mit einer Salbe aus Kurkuma, Hanfblättern, Zwiebeln und warmen Senf- oder Leinöl behandelt

Kurkuma soll die drei Doshas (Konstitutionen) harmonisieren. Es hilft, das weiblichen Fortpflanzungssystem und die Milchbildung ausgleichen, und reinigt und verbessert bei Männern die Gesundheit des Samens.

Wie wirkt Kurkuma?

Die bekannteste medizinische Wirkung von Kurkuma die eines starken Entzündungshemmers, dessen Effektivität mit der pharmazeutischer Medikamente vergleichbar ist. Darüber hinaus wirkt es auch schmerzstillend, antibakteriell, anti-tumorbildend, anti-allergisch, antioxidativ, antiseptisch, krampflösend, adstringierend, verdauungsfördernd, gallentreibend, harntreibend, wundheilend und leberschützend.

Kurkuma besitzt Hunderte molekulare Bestandteile, von denen jedes einzelne über eine Vielzahl biologischer Aktivitäten verfügt. Bislang sind 326 verschiedene biologische Aktivitäten des Kurkuma bekannt. Mindestens 20 Moleküle des Kurkuma wirken antibiotisch, 12 wirken anti-entzündlich, und mindestens 10 antioxidativ. Daneben wirken 14 Moleküle krebsvorbeugend und zwölf gegen Tumore.

Der wirksame Bestandteil des Kurkuma, der für dessen biologische Aktivität verantwortlich ist, nennt sich „Kurkumin“. Im rohen Kurkuma kommen nur 2-5% Kurkumin vor, doch kann dessen Wirksamkeit durch die Kombination mit schwarzem Pfeffer 2000fach erhöht werden.

Wie Kurkuma 98% aller Krankheiten verhindern kann

Neue Erhebungen zeigen, dass 98% aller Krankheiten von einem einzigen Molekül, dem NF-Kappa B, kontrolliert werden. Dieses potente Protein fördert abnormale Entzündungsreaktionen im Körper. Ein Überschuss von NF-Kappa B kann Arthritis, Krebs und viele andere Erkrankungen hervorrufen. Wie Studien zeigen, macht Kurkumin NF-Kappa B weitgehend unwirksam, sodass der Konsum von Kurkumin möglicherweise nahezu alle Krankheiten vorbeugen kann, weswegen die Substanz aktuell Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen ist. 

Kurkuma hat sich unter anderem bei folgenden der bedrohlichsten Krankheiten unserer Zeit als wirksam erwiesen:

  • Harnwegsinfekte
  • Nierenentzündungen
  • Alzheimer
  • Diabetes
  • Multiple Sklerose
  • Arteriosklerose
  • HIV / Aids
  • Anämie
  • Hämorrhoiden
  • Leberkrankheit
  • Lepra
  • Amenorrhoea
  • Ödeme
  • Bronchitis
  • Erkältung
  • Reizdarmsyndrom
  • Verdauungsstörungen
  • Entzündung
  • Akne
  • Arthritis
  • Krebs
  • Gallensteine
  • sexuell übertragbare Krankheiten (Hepatits-C, Herpes genitalis)
  • Konjunktivitis
  • Kopfschmerzen
  • Lebensmittelvergiftung
  • Parasiten
  • Fieber
  • Durchfall
  • schlechte Durchblutung
  • Rücken- und Bauchschmerzen
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Tipps zur Zubereitung:

1) Frischer Kurkuma Tee

Kurkuma Knolle in feine Scheiben schneiden und im heißen Wasser aufkochen. Mit Honig trinken.

2) Goldene Milch

Cashew Kerne mit Wasser im Mixer zu einer Cashew Milch blenden, im Topf mit frischem Kurkuma oder Pulver aufkochen, mit Honig süßen

3) Gemüse Curry

Kurkuma Pulver gibt jedem Gemüsecurry eine wunderschöne, goldgelbe Farbe und schmeckt gemischt mit Kokosmilch köstlich.

Bezugsquellen

Da die Regulierungen von Nahrungsergänzungsmitteln sehr lax sind, finden sich auf dem Markt viele Produkte, die teilweise schädliche Substanzen enthalten können, gefärbt oder mit Füllstoffen versehen sind. Aus diesem Grund empfehle ich dir, die frische Kurkuma Knolle zu verwenden (in einigen Bioläden erhältlich), oder hier bei Amazon Fresh. Wenn du die Schale gut reinigst, kannst du die Knolle mit Schale verzehren, wodurch deine Hände auch nicht knallorange werden. Die Knollen sollten immer kühl und dunkel aufbewahrt und gemeinsam mit schwarzem Pfeffer konsumiert werden.

Mein Tipp: Ein Heißgetränk mit frischem Ingwer, Kurkuma, frischem Zitronensaft und einer Prise schwarzem Pfeffer!

Weiterführende Informationen:

Whole Health MD.com , Article: “Turmeric”.
http://www.wholehealthmd.com/refshelf/substances_view/1,1525,10062,00.html

Whole Health MD.com , Article: “Cancer Fighters in Your Spice Rack,” 3/21/2001
http://www.wholehealthmd.com/news/viewarticle/1,1513,844,00.html

Sundaram, Viji. Article: “Don’t Go Easy on Turmeric: It Prevents and Cures Cancer”: India-West , 2005

HealthNotes , Article: “Turmeric”, 2002.
http://www.drugstore.com/templates/hnotes/default.asp?catid=41779&aid=33…

Frawley, David & Vasant Lad, The Yoga of Herbs . Lotus Light Publications, 1993.

Majeed, Muhammed; Vladimir Badmaev; Uma Shivakumar; R.Rajendran, eds., Curcuminoids ; antioxidant phytonutrients. NutriScience Publishers, Inc, 1995.

Nadkarni, K.M., The Indian Materia Medica. Bombay Popular Prakashan, 1976.

Kaushik, Purshotam, Haridra (Turmeric): Antibacterial Potential . Chowkhamba Sanskrit Series Office, Varanasi , 2003.

Williamson, Elizabeth , ed., Major Herbs of Ayurveda. Churchill Livingstone, 2002.

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Cole GM , Lim GP , Yang F , Teter B , Begum A , Ma Q , Harris-White ME , Frautschy SA . “Prevention of Alzheimer’s disease: Omega-3 fatty acid and phenolic anti-oxidant interventions.” Neurobiol Aging. October 30, 2005 .

Dash, Bhagwan and R.K. Sharma, Caraka Samhita . Chowkhamba Sanskrit Series Office, Varanasi ,India , 2001.

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SciDev.net , Article: “Turmeric can Combat malaria, Cancer Virus, and HIV”. March 6, 2006

http://www.scidev.net/news/index.cfm?fuseaction=printarticle&itemid=1987…

Mother Nature.com, Article: “HIV and AIDS”

http://www.mothernature.com/Library/Bookshelf/Books/23/102.cfm

Pub-Med, Article: “In Vitro and in Vivo Anti-Tumoral Effect of Curcumin Against Melanoma Cells.” http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dop


*Hinweis: Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich keine Medizinerin bin, sondern aufgrund meiner eigenen Geschichte auf die Suche nach natürlichen Lösungsansätzen für Blasenentzündungen gegangen bin, über die ich hier berichte. Dieser Blog dient reinen Informationszwecken und kann eine ärztliche Behandlung nicht ersetzen. Die hier veröffentlichten Informationen dürfen keinesfalls als Empfehlung zur Selbstmedikation verstanden werden. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden sollte unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker zurate gezogen werden. *

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2 Comments

  • Reply
    Emma
    11. Juni 2016 at 0:28

    Wow – hatte ich gar nicht auf dem Schirm, muss ich unbedingt mal ausprobieren!

    Danke für den guten Artikel!
    Liebe Grüße
    Emma

  • Reply
    Friederike Peter
    22. September 2017 at 19:32

    Wo bekommt man die Salbe gegen Hämorrhoiden?

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